Mexico III – Campeche

Auf den Spuren von Hernan Cortés. Die letzten Tage unserer Reise fuehrten uns nach Campeche, wo die Kolonialisierung des Kontinents kurz nach 1500 begann, noch einmal kurz nach Merida und dann ins Herz Mexicos, nach Cuernavaca und schlussendlich nach Mexico City. Zuerst mal aber Campeche:

 

Campeche

Um die Reise durch Yucatan zu komplettieren waren wir auch noch ein paar Tage in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz – Campeche – wo einst die Spanier landeten, der erste christliche Gottesdienst auf Amerikanischem Festland abgehalten wurde und wo heute ab und zu noch Kreuzfahrtschiffe anlegen, sich sonst aber nicht viel tut.

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Von Campeche aus wurden die grossen Schaetze nach Spanien gebracht. Gegen Ueberfaelle von Piraten und Freibeutern wurde die Stadt befestigt und mit einer gut erhaltenen Stadtmauer umrundet.
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Judith auf der Jagd nach Fisch & Meeresfruechten

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Hier liegen die ersten Generationen von Konquistadoren begraben
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Die Strassen in der Innenstadt sehen sich zum Verwechseln aehnlich
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In einer Festung ueber dem Hafen (Baluarte San Miguel)  befindet sich heute ein Archeologisches Museum

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Ein Sonnengott der Maya
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Eine Totenmaske aus Jade
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DIese Totenmasken sollen so aussehen wie Schildkroetenpanzer

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Museen sind ja ganz ok, aber Ruinen sind noch viel besser. Deswegen haben wir uns auf den Weg nach Edzná gemacht, wo uns jede Menge Leguane, riesige Tempel und so gut wie keine Menschen erwarteten.

 

Edzná

Wir haben zwar schon viele Ruinen gesehen, aber der Besuch von Edzná war etwas besonderes. Der Ort strahlt eine mystische Energie aus, weil er so einsam und beeindruckend gross im Jungel steht. Keine Souvenirverkaeufer, keine Turibusse, kein Laerm. Wir waren ca. 10 Leute auf einem riesigen Areal.

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Cuzama – Los Tres Cenotes

Wenn man von Merida aus ca. 1 Stunde ins Landesinnere faehrt findet man Cuzama. Ein Dorf mitten im Jungel, in dem Motorrad-Rikschas anscheinend das einzige Fortbewegungsmittel sind. So nahmen auch wir eines um zum Eingang der 3 Cenotes zu gelangen.

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Vom holprigen Moto-Taxi hiess es dann umsteigen in eine noch holprigere Pferdeeisenbahn, die frueher zum Transport von Sisal (aus Kakteen gewonnen Fasern fuer Textilien) verwendet wurde. Heute ist es eine gefaehrlich/spannende Touristenattraktion.

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Da die Cenotes dort alle unterirdisch sind, mussten wir durch steile Einstiege klettern.

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Und wurden mit glasklarem, angenehm kuehlem, blauen Wasser belohnt.

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Tropfsteinhoehle
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Viel lebt in diesen Cenotes nicht, daher liessen wir den Schnorchel draussen haengen
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Durch den einzigen Lichteinlass geht es dann wieder hinaus
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Und mit dem Pferd  wieder zurueck zur Zivilisation

Zurueck in Merida rasteten wir noch eine Nacht aus und flogen in der frueh nach Mexico City um uns mit einer Freundin zu treffen. Mehr davon bald!

Hasta Luego de la Ciudad!

 

 

 

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