Arequipa

Starke Sonne, scharfes Essen und Vulkane.

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 Arequipa mit Chachani & Misti im Hintergrund

Arequipa ist die “lebenswerteste” Stadt Perus die wir, vor und nach unserem Colca Canyon Trek besucht haben. Trotz einer, eher unvorteilhaften, Lage zwischen Wueste und ca. 6000m hohen Vulkanen (oder gerade deswegen?) sprueht die Stadt vor Lebem – echtem Leben – keinem touristischen. Natuerlich sind die auch da, aber Arequipa gehoert den Arequipenos, und die wollen auch, dass das so bleibt!

Sie lieben ihre Stadt und das sieht man. Schoene Haeuser aus weissem Vulkanstein, Blumenschmuck ueberall, relativ saubere Strassen und auch der Verkehr ist angenehmer als in Cusco oder Lima. Wir waren Zeugen eines Taxifahrers der einem Kollegen Vorfahrt gewaehrte – wer haette das gedacht!

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Das Kloster Santa Catalina ist der kulturelle und spirituelle Hoehepunkt von Arequipa. Einst von einer sehr wohlhabenden Spanierin gestiftet, schickten ausschliesslich Adelige ihre “ueberfluessigen” Toechter ins Kloster, wo sie ein ziemlich gutes Leben fuehren konnten. Zwar ab ihrem ca. 12 Lebensjahr hinter hohen Mauern, aber mit Dienern und einigem Luxus fuer die damalige Zeit. Ein “goldener Kaefig”, in knalligem Rot und Blau, mit viel Blumen und ganzen Strassen, benannt nach Spanischen Staedten die sie nie sehen wuerden.

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Kulinarisch hat Arequipa einiges zu bieten – was fuer ein Glueck dass genau waehrend unserem Aufenthalt ein “Food Festival” stattfand! So konnten wir uns durch die einheimische Kueche kosten und besonders “Queso Helado”, das wie unser “Cheesy” schmeckt, “Bunuelos”, Krapfen mit Bananen im Teig und “Rocoto Relleno”, scharfer Paprika, gefuellt mit Fleisch, Rosinen, Erbsen, Erdnuessen und Zwiebeln, dazu “Pastel de Papa”, gratinierte Kartoffeln, haben es uns angetan.

Bei einem kleinen Abstecher in die “Mundo Alpaka”, durften wir Alpakas mit Alfalfa fuettern und testeten Alpakas, Llamas und mich auf Flauschigkeit.

Zwar haben wir ueberlegt noch einen der Vulkane hier zu besteigen, uns aber dagegen entschieden und lieber noch einen Tag gegessen und die Weiterfahrt nach Chile organisiert.

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